Jetzt bin ich seit Längerem mal wieder hier, obwohl ich der Meinung bin, dass es wirklich kaum Zeit in Anspruch nimmt, hier 1-2 mal die Woche etwas zu posten. Mit meinem Referat bin ich alles in Allem sehr zufrieden. Ich hatte zunächst das Problem, dass das Thema, welches ich bereits in meinem Geschichtsseminar als Referatsthema hatte, mir nicht für das Referat im KMK-Kurs geeignet schien. Es war zum Einen viel zu komplex für die kurze Zeit und war des Weiteren nicht wirklich für das Erstellen einer These und das Herausarbeiten eines Streitpunktes geeignet.
Ich hatte mich deshalb dazu entschieden, mich auf Elisabeth I. und ihre Rolle bei der Reformation in England zu konzentrieren. Bei meinen Recherchen wurde es mir immer schleierhafter, weshalb sie in der Literatur so oft als großartige Reformatorin Englands gefeiert wurde. Das dieses Thema dann zudem eine, zumindest aus meiner Sicht große, aktuelle Rolle spielt, war ein wirklicher Glücksfall und machte es auch für mich zu einem weitaus interessanteren Thema.
Das es für mich schwierig werden würde, in der kurzen Zeit und mit diesem spezifischen Thema eine tiefgründige Diskussion auszulösen, war mir jedoch klar. Um zumindest den kritischen Geist einiger meiner Zuhörer zu wecken, habe ich versucht, meine These etwas radikaler auszudrücken, als ich es zunächst vorhatte. Ich wollte mich klar auf eine Aussage festlegen (was meiner eigenen Meinung ohnehin sehr nahe kam) und es den Zuhörern überlassen, hier evtl. zu einer milderen Aussage zu kommen oder gar einer Gegensätzlichen.
Leider kam mir die Zeit ein klein wenig dazwischen, da ich als Letzter des Tages mein Referat hielt. Dennoch bin ich, wie schon Anfangs erwähnt, sehr zufrieden. Aus meiner Sicht hebt sich dieses Referat von allen meinen Vorherigen sehr ab. Ich denke das liegt vor allem daran, dass es hier darum ging, eine eigene These aufzustellen (was mir am meisten Freude bereitet hat) und natürlich auch daran, dass man das Thema selbst wählen konnte.
Auf bald,
Nikosch